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Neubau der Testo AG in Titisee - Zeichen setzen für die Zukunft
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Am 12. April wurde zum Spatenstich für den Testo-Neubau in Titisee eingeladen. Zahlreiche Gäste fanden sich ein (von links): Titisee-Neustadt Bürgermeister Armin Hinterseh, Bundestagsabgeordneter Thomas Dörflinger, Landtagsabgeordneter Klaus Schüle, Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister, Vorstandsvorsitzender Burkart Knospe, Architekt Detlef Sacker und Technik-Vorstand Lothar Walleser.
Man will "Zeichen setzen für die Zukunft", betonte Herr Knospe.
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2008 gewann Sacker Architekten bei dem EU-weit ausgeschriebenen Wettbewerb mit internationaler Beteiligung den 1. Preis.
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Die Konzeption ist getragen vom sensiblen Umgang mit dem Orts- und Landschaftsbild, welches in der vorgeschlagenen Gliederung der Baumassen zum Ausdruck kommt.
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Die Gebäude haben einen hohen Wiedererkennungswert und versinnbildlichen mit ihrer dynamischen und ausdrucksstarken Formgebung Fortschritt und Modernität.
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Hochwertige Natursteinfassaden sorgen für ein innovatives und technologisches Erscheinungsbild, das mit geschuppten Glasfassaden kontrastiert. Die Nord- und Südfassaden neigen sich nach außen.
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Im Vorbeifahren wandelt sich das Erscheinungsbild der Glasfassaden von einer Glasfront zu einer Messingfassade.
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Ein eleganter offener Eingangsbereich heißt die Besucher willkommen.
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Im Zentrum des Gebäudes verbinden große, vertikal versetzte Lufträume die Geschosse, die mit Oberlichtern abschließen. Die Innenzonen der Gebäude werden über ein geschossübergreifendes Atrium belichtet. Am Fuße dieser Lufträume befinden sich grüne Gärten.
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Die vertikale Erschließung erfolgt über zwei Treppenkerne mit je einem Lift, sowie einer repräsentativen Freitreppe im Bereich des mittleren Luftraums.
Das Klimakonzept
Das Klimakonzept (Transsolar, Stuttgart) mit einer geplanten Bauteilaktivierung, Nachauskühlung und einem ausgeklügelten Regenwassermanagement betonen den fortschrittlichen umweltfreundlichen Aspekt des Neubaus. Ziel des Energie- und Klimakonzeptes ist, optimale Umwelt- und Arbeitsbedingungen zu schaffen mit einem minimalen Einsatz an Energieressourcen. Dies wird in drei Schritten erreicht: Zuerst den Bedarf so weit als möglich aus passiven Möglichkeiten zu decken, dann der weiterhin bestehende Nachfrage mit hochleistungsfähigen gebäudeintegrierten Systemen zu versorgen und schließlich regenerative Energien zu nutzen.
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Klimatisierung an einem warmen Sommertag
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Klimatisierung an einem sehr heißen Sommertag
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Klimatisierung an einem Wintertag
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Der geplante Gebäudekomplex besteht aus vier von Süden nach Norden ausgerichteten, fächerförmig angeordneten Riegeln mit gläsernen Verbindungsstegen auf der Südseite.
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Im Erdgeschoss des 1. Bauabschnittes befinden sich neben der zweigeschossigen Eingangshalle Kantine und Küche. Im Untergeschoss liegen die Tiefgarage sowie ausgelagerte Bereiche der Technikzentrale. Im Sockelgeschoss ist der Entwicklungs- und Produktionsbereich untergebracht.
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Für das erste bis dritte Obergeschoss ist eine Büronutzung vorgesehen. Es werden Einzel- und Großraumbüros geplant, sowie Besprechungsräume. Im vierten Obergeschoss sind weitere Büroräume geplant.
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Auf der EXPO 2010 in Shanghai auf dem Stand der Freiburg-GreenCity wird über die Architektur und das Energie- und Umweltkonzept des Gebäudes der Testo AG berichtet.
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