Messe Freiburg 2002-2006
Ein Bündel von entwurflichen Maßnahmen trägt dazu bei, den Energiebedarf der Messe Freiburg zu senken: zunächst ein kompaktes Volumen, welches dadurch erreicht wird, dass die Hallen nicht als Einzelbaukörper konzipiert sind, sondern unmittelbar zusammenhängen. Zudem dienen die Lager- und Technikräume an der Ostseite der Gebäude als thermische Pufferzone und Oberlichtbänder lassen natürliches Tageslicht in die Hallen eindringen, um den Energiebedarf für eine künstliche Beleuchtung zu reduzieren. Schließlich ergänzt noch eine neue Solarstromanlage auf dem Dach mit 250 kWp die schon installierten Module mit 400 kWp. Größter ökologischer Gewinn liegt jedoch in der Einsparung von Primärenergie durch das Weglassen verzichtbarer Bauteile.